Orthomolekulare Medizin

Die Orthomolekulare Medizin OM befasst sich mit der Wichtigkeit der Mikronährstoffe für die Gesundheit. Der zweifache Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling definierte die OM schon 1968 im Fachmagazin Science so: „ Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind.“ Die OM befasst sich seit vielen Jahren mit dem gezielten Einsatz von Mikronährstoffen bei akuten und chronischen Erkrankungen, mit Mikronährstoffen in Form von: Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Fettsäuren & sekundären Pflanzenstoffen. Ich befasse mich als Apothekerin mit meinen umfangreichen chemischen Kenntnissen seit über 40 Jahren ebenso mit dem gezielten Einsatz von Mikronährstoffen und erweitere mein Wissen beständig um neue Forschungsgrundlagen auf diesem Gebiet. Unabhängig davon, dass mein Wissen zum gezielten Einsatz von Mikronährstoffen  IMMER ein fester Bestandteil in meiner Ernährungsberatung ist, biete ich mein Wissen auch gesondert an im Rahmen einer Überprüfung, dessen WAS sie füttern und dessen WAS Sie als Nahrungsergänzungen geben.

Bei einer gesunden  Fütterung geht es ob bei den Makronährstoffen - Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette -  wie auch bei den Mikronährstoffen IMMER zum EINEN um die Qualität dessen, was Sie füttern und zum ANDEREN um die richtigen Mengenverhältnisse zueinander. Dazu ist das Thema mögliche Wechselwirkungen  SEHR wichtig wie unten am Beispiel Zink näher erläutert.  Auch die BIOVERFÜGBARKEIT ist SEHR wichtig, denn DIE entscheidet, ob ein Wirkstoff beispielsweise in der a)Qualität seiner Verarbeitung ausreichend /gut oder sehr schlecht zur Wirkung kommt b)wie ein Wirkstoff vorliegt, ob in der organischen und anorganischen Form, so dass er schlecht, gut oder sehr gut seine Wirkung entfalten kann. Beides a)+b) zeige ICH weiter unten am Beispiel ZINK auf. 

 Bei der Qualität der Mikronährstoffe arbeite ich bei den Nahrungsmitteln (Gemüse, Salat, Obst) mit solchen, die einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen aufweisen bevorzugt mit Bio Produkten. Bei den  Nahrungsergänzungsmitteln verwende ich nahezu ausschließlich Präparate aus dem Humanbereich mit SEHR guter Qualität wie beispielsweise Hevert, Pascoe, Loges, Pure Encapsulation, etc. Im Humanbereich ist die Qualitätsprüfung Pflicht bei ALLEN namhaften Firmen, daher verwende ich NIE Produkte vom Discounter. Im Veterinärbereich gibt es keine geprüfte Ware. Wenn man hohen Wert auf Qualität der Nahrungsergänzungspräparate legt, und tatsächlich beurteilen können möchte, ob die Qualität diesem Anspruch entspricht, kann dies keiner besser als ein Apotheker, weil DIESE Bestandteile des Studiums sind, die dazu im Staatsexamen Prüfungsfächer sind.  Dazu kommt bei mir, dass ICH mit einer Handvoll  ausgesuchter Semesterkollegen während meines Studiums an SOLCHEN Prüfungen SELBST beteiligt war unter dem Management von Professor Dr. Dr. Henning Blume, der über viele Jahre Leiter DES Deutschen Prüfinstituts war, nämlich des Zentrallabors Deutscher Apotheker(ZL).

Dieses Wissen besitzt KEIN Tierarzt, KEIN Fachtierarzt für Ernährung, kein Heilpraktiker und ganz zu schweigen von „schmalbrüstigen“ Ernährungsberatern mit ihren Zertifikaten von Wochenendseminaren. Dazu kommen meine SEHR umfangreichen, fundierten Kenntnisse über Lebensmittel, die ich mir mit dem Hintergrund meines Pharmazeutischen Hochschulstudiums durch die führenden, umfangreichen Lebensmittelbücher (hierzu genaue Angaben unter dem Button: „Zu meiner Person“) angeeignet habe.  Im Fall, dass sich eine neue Frage ergibt, weiß ich genau, wo ich fundierte Kenntnisse herbekomme.

Zu den Mikronährstoffen:

Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe und beeinflussen Stoffwechselreaktionen, ohne sich selbst zu verändern. Sie werden aufgrund ihrer Löslichkeit in fettlösliche und wasserlösliche unterteilt.

Fettlösliche Vitamine: A / D / E / K.

Wasserlösliche Vitamine: B1/B2/B6/B12/Panthothensäure/Nikotinsäure/Biotin/Folsäure.

Mineralstoffe: Calcium(Ca) / Phosphor (P) / Magnesium(Mg) / Natrium(Na) / Kalium(K),

Chlorid( Cl)

Spurenelemente: Eisen(Fe) / Kupfer (Cu) / Zink (Zn) / Mangan (Mn) / Kobalt (Co) / Jod (J)/Selen(Se) /  Fluor(F)

Fettsäuren: Essentielle Fettsäuren können nicht vom Organismus produziert werden und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Hier unterscheidet man zwischen den Omega-3-Fettsäuren und den Omega-6-Fettsäuren.

Omega-3- Fettsäuren sind:     Wichtigste Nahrungsquellen

Alpha-Linolensäure       Leinöl, Sojaöl, Rapsöl, Hanföl, Walnussöl, Margarine

Eicosapentaensäure (EPA)             Seefische: Makrele, Lachs, Hering, Sardine, Thunfisch

Docasahexaensäure (DHA)                                 Seefisch

Omega-6-Fettsäuren sind:     Wichtigste Nahrungsquellen

Gamma - Linolensäure                            Nachtkerzenöl , Hanföl, Borretschöl

Linolsäure    Distelöl, Sojaöl, Hanföl, Sonnenblumenöl, Margarine, Leinöl

                   Rapsöl, Olivenöl, etc.

Arachidonsäure   vorwiegend in tierischen Fetten (Thunfisch 280mg/100g, Eigelb297mg/100g, Schweineschmalz 1700mg/100g)

Im Rahmen einer gesunden Fütterung ist die Linolsäure aus der Gruppe der Omega-6 Fettsäuren die wichtigste Fettsäure. Bei der Fettergänzung ist folglich ein hoher Gehalt an Linolsäure ratsam.

Sekundären Pflanzenstoffe: Mehrere Tausend Substanzen, die in Gemüse, Kartoffeln, Salat, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und in fermentierten Nahrungsmitteln (z.B. Sauerkraut) enthalten sind, rechnet man zu den sekundären Pflanzenstoffen. Dabei handelt es sich um Stoffe, die der Pflanze u.a. als Abwehrstoffe gegen Schädlinge, als Farbstoffe sowie als Wachstumsregulatoren dienen. Da sie im Gegensatz zu den Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten keinen eigenen Nährwert haben, schenkte man den sekundären Pflanzenstoffen lange kaum Beachtung. Inzwischen ist bekannt, dass sie wichtige Schutzfunktionen haben. Die gesundheitsfördernde Wirkung ist der von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ähnlich. In Tierversuchen konnte bislang eine krebsvorbeugende und sogar eine tumorhemmende Wirkung nachgewiesen werden. In wissenschaftlichen Studien bei Menschen geht man davon aus, dass die sekundären Pflanzenstoffe eine Vielzahl von positiven Wirkungen haben. Die wichtigsten sind: antikanzerogen (Senkung des Krebsrisikos), antimikrobiell (Schutz vor Bakterien,- Viren,- und Pilzinfektionen), antioxidativ (Schutz vor freien Radikalen und oxidativen Schäden), immunmodulierend (Stärkung des Immunsystems).

Die meisten der sekundären Pflanzenstoffe lassen sich in folgende Gruppen unterteilen: Carotinoide / Glucosinolate / Polyphenole + Flavonoide / Protease-Inhibitoren / Saponine / Sulfide und Terpene.

Carotinoide:

Carotinreiche Gemüse,- und Obstsorten sind: Brokkoli, Grünkohl, Karotten, Paprika, Spinat, Tomaten, Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche. Aufgrund ihrer chemischen Struktur unterscheidet man Carotine und Xanthophylle. Beim Carotinin ist das Wichtigste das  Beta- Carotin. Zu den Carotinen gehört auch Lycopin. Xanthophylle findet man hauptsächlich in grünblättrigem Gemüse und dürfen nicht erhitzt werden.  Da Carotine eine hohe Hitzestabilität haben, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung wegen der Verwertbarkeit schonendes Erhitzen, also Dampfgaren oder Blanchieren, da die Carotine im rohen Zustand eine SEHR schlechte Verwertbarkeit haben und roh lediglich als Ballaststoffe für den Darm fungieren.

Glucosinolate:

Sie kommen vor in: Radieschen, Knoblauch, Kresse, Rosenkohl, Blumenkohl, Grünkohl, Weißkohl, Brokkoli und Kohlrabi. Beim Knoblauch lassen Sie sich nicht irritieren, ob er „giftig“ ist. Das ist wie bei vielen Stoffen abhängig von der Menge. Diese Zahlen sind von der VET Uni Zürich: Die mittlere maximale Tagesdosis von frischem Knoblauch liegt für Hunde bei 4g pro Kilogramm Körpergewicht und 1 Knoblauchzehe wiegt etwa 2-3g!

Polyphenole:

Die für eine gesunde Ernährung wichtigsten Polyphenole sind die Flavonoide. Zu den flavonoidreichen  (Flavus =gelb lateinisch) Nahrungsmittel zählen: Äpfel, Aprikosen, Pfirsich, Sellerie, Schnittlauch, Petersilie, Endivien, Kohlrabi, Grünkohl, grüne Bohnen, Paprika, Tomaten, Kartoffeln und Weizen. Die Anthocyane sind die mit einem Farbspektrum rot-blau-schwarz. Nahrungsmittel mit hohem Anthocyangehalt sind: Rote Beete, Rotkohl, Radieschen, Radicchio, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren. Die Apfelbeere (Aronia) ist die Frucht mit dem höchsten Anthocyangehalt.

Protease-Inhibitoren: sind in Erbsen, Sojabohnen, Kartoffeln, Weizen, Hafer, Mais und Reis.

Saponine:

Sie wirken hauptsächlich auf den Magen-Darm-Trakt im Gegensatz zu den anderen sekundären Pflanzenstoffen. Sie wirken cholesterinsenkend, indem sie die Aufnahme von Cholesterin und Gallensäuren aus dem Darm hemmen. Ebenso wirken sie antimikrobiell. Reichlich Saponine sind in: Erbsen, Bohnen, Sojabohnen, Hafer, Weizen, Gerste, Spinat, Spargel, Knoblauch, Rosmarin, Salbei und Holunderblüten.

Sulfide:

Sulfide kommen in Zwiebeln vor, ungeeignet für Hunde! Sie kommen für Hunde geeignet vor in: Knoblauch  in Form vom Alliin, Lauch, Schnittlauch, Grünkohl und Brokkoli.

Terpene:

Terpene kommen als Menthol in Pfefferminz oder als Carvon im Kümmel vor. Ebenso kommen sie in Zitrusfrüchten, Aprikosen und Weintrauben (Cave Nierenschädigung.) Dazu enthalten folgende Lippenblütler Terpene: Rosmarin + Salbei +Thymian. JEDEM  APOTHEKER, der sich  mit Pflanzenkunde gut auskennt, sind die 3 als  sogenannte pflanzliche Bakterienvernichter bekannt.

Einige Beispiele von VIELEN „WIE WICHTIG FUNDIERTES WISSEN IST“:

Beispiel: Vitamin D THEMA Lebertran /  Beispiel: Spurenelement Zink: Lebertran ist mit seinem hohen Gehalt an Vitamin D sehr gesund für Haut, Knochen und das Immunsystem. NUR im  Humanbereich gibt es, wenn man sich entsprechend auskennt, einen geprüften Lebertran auch Oleum Jecoris DAB7 , den man mit Gütesiegel eines Caelo Prüfzertifikat beziehen kann, und der ist DER EINZIGE, der NUR die allerunterste zugelassene Grenze mit Verunreinigung von Schwermetallen aufweist, und damit tatsächlich gesund ist. ALLES, was SIE sonst an Lebertran füttern, können Sie sich und insbesondere Ihrem Hund besser ersparen, denn durch die SONST IMMER vorhandenen hohen Verunreinigungen im Lebertran mit Schwermetallen machen Sie Ihren Hund krank. Hier die Typenbezeichnung und die PZN Nummer, wenn Sie diesen Lebertran über Ihre Apotheke bestellen möchten: 1 l  Lebertran , auch  Oleum Jecoris DAB7 Bremer Schlüssel genannt mit der PZN 07315830.

Beispiel: Spurenelement ZINK(Zn): Zink erfüllt viele wichtigen Funktionen: Zink spielt eine Rolle im Vitamin A-, im Kohlenhydrat- und im Lipidstoffwechsel, wie auch im Stoffwechsel von Nukleinsäuren und im Eiweißstoffwechsel, u.v.m. Dazu ist Zink nötig für eine intakte Immunabwehr. Gleichzeitig ist Zink wichtig für die Haut. Die Verwertbarkeit von Zink wird durch hohe Kalziummengen und hohe Kupfermengen wie auch bei einer Unterfunktion der Bauspeicheldrüse beeinträchtigt. Hier ist beispielsweise für DEN mit fundierten fachlichen Hintergrund KLAR, warum viele fertigen Vitamin, Mineral, und Spurenelemente Mischungen mit höherem Calciumgehalt immer mit einem zusätzlich, zeitlich versetzten Zinkpräparat ergänzt werden müssen, damit ZINK überhaupt wirkt. Dazu ist in nahezu allen Vitamin, Mineral und Spurenelemente Produkten bzw. Präparaten immer als Zink Zinkoxid vorhanden. Auch hier ist WIEDER fundiertes Wissen notwendig, denn Zink ist nicht gleich Zink. Die Verwertbarkeit von Zink und damit die Qualität eines Zinkpräparates ist davon abhängig in welcher organischen oder anorganischen Verbindung Zink zur Verfügung steht, also ob Zink als Zinkoxid, als Zinksulfat, als Zinkorotat, als Zinkpiccolat, Zinkgluconat, etc. vorliegt. Zinkoxid ist das billigste, daher auch das meist verwendete, aber bringt so gut wie nichts. Zinksulfat ist besser in seiner Verwertbarkeit. Zinkpiccolat + Zinkorotat sind sehr gut, hier kommt tatsächlich Zink „auch zum Einsatz“. Aufgrund der sehr guten Verwertbarkeit, so dass Zink auch wirkt, verwende ICH in meinen Plänen stets Zinkpiccolat und Zinkorotat.  Zinkgluconat ist hochwirksam und hier ist Vorsicht geboten, wenn nicht ausdrücklich ein hoher Bedarf erforderlich ist zur Substitution.

Ebenso beeinträchtigen Cortisongaben die Zinkresorption, so dass in diesem Fall Zink immer in einem zeitlichen Abstand von 3-4 Stunden zum Cortison gegeben werden sollte.

ALLEIN aus diesen Ausführungen dürfte jedem Leser klar sein, WELCH differenziertes Wissen in einer fundierten Beratung steckt. Aufgrund meiner Erfahrung weiß ich, dass  KAUM EIN EINZIGER  ERNÄHRUNGSBERATER auch nur annähernd meinen fachlichen Hintergrund hat. Mir hilft hierbei natürlich mein fachlicher Hintergrund mit der Tatsache eines abgeschlossenen Pharmaziestudiums  mit Staatsexamen und langjähriger Berufserfahrung in Verbindung mit meinem hohen Anspruch an mich selbst und an die Qualität meiner Arbeit. Dazu bin ich mit meinem fachlich geschulten Hintergrund problemlos in der Lage wissenschaftlich Abhandlungen  und fundierte Veröffentlichungen  von Chemikern, Biochemikern und Molekularbiologen zu recherchieren und zu verstehen. Mir geht es immer darum, meinen Klienten eine fundierte und damit GUTE Beratung zukommen zu lassen. 

Ich freue mich mit MEINEM Klientel, dass ich mit  MEINEM KÖNNEN & WISSEN  ALLEN, die sich auf dem „Ernährungsmarkt tummeln“ einschließlich der hochfrequentierten Fachtierärzte für Ernährungsberatung mit ihren Online Shop, MEILEN voraus bin.  Ich habe bereits viele „fehlgeschlagenen Beratungen“ im Krankheitsfall speziell bei CNI und Steinerkrankungen von verzweifelten Hundebesitzern über die Jahre in der Hand gehabt, die  erstmalig Erfolg sehen konnten als Sie nach meinen Plänen gekocht und gefüttert haben. Dazu wurden ALLE Hunde zusätzlich zur gesunden Ernährung (Selbstkochen) oder optimalen diätetischen Fütterung (Selbstkochen)  dank der sorgfältig ausgewählten Substitution mit geeigneten Präparaten für ALLE Besitzer sichtbar fitter und agiler.

                                       Gabriela Behling, März 2019

 

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